Willkommen auf der neuen IFIS-Seite. Wir sind derzeit dabei, die Inhalte von unserer bisherigen Seite zu übertragen. Bis dahin bleibt auch letztere (als Archiv) über diesen Link erreichbar.

Werte und Prinzipien

Die Arbeit von IFIS entspricht den üblichen Prinzipien und Qualitätskriterien akademischer Forschung wie

  • auf der Grundlage artikulierter Theorien zu arbeiten und die außerwissenschaftlichen Paradigmen- und Wertentscheidungen offenzulegen, die den verwendeten Theorien inhärent sind (keine gesetzten/unbestreitbaren Vorannahmen = kein Dogmatismus)
  • wiederverwendbarer Methoden zu etablieren und vermitteln, eingebettet in multiple, komplementäre Methodologien, die darauf ausgerichtet sind, Angemessenheit, Strenge und Vertrauenswürdigkeit durch schlüssige Qualitätskriterien zu gewährleisten (Validität, Reliabilität, Zuverlässigkeit/Verlässlichkeit, Übertragbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Angemessenheit, Überprüfbarkeit ...)
  • das Streben nach Einfachheit, Kohärenz und Schönheit in Theorien und Methoden und deren Darstellung
  • die Interpretation, Veröffentlichung und kritische Diskussion der Ergebnisse in einer Peer-Community erfahrener Forscher
  • die Erzeugung und Anwendung von Wissen ausschließlich auf der Grundlage eines strengen Verhaltenskodex, der durch Peer-Review und ethische Standards überwacht wird
  • die Anerkennung des grundsätzlich provisorischen und unvollständigen Charakters akademischer Forschung und ihrer Ergebnisse
  • Wissen als ein öffentliches Gut der Menschheit als Ganzer zu betrachten und es entsprechend zu teilen.


Darüber hinaus fördert oder betreibt das Institut für integrale Studien

  • die Anwendung integraler Forschungsdesigns zur systematischen Untersuchung von Erfahrungen und "Daten" in bestimmten Bereichen an
  • eine kritische Auseinandersetzung mit den (vorwissenschaftlichen oder szientistischen) blinden Flecken aktueller wissenschaftlicher Programm und regt die Einbeziehung vernachlässigter oder ausgegrenzter Bereiche der Realität in die anerkannte wissenschaftliche Forschung a
  • das Bewusstsein für die Stärken und Schattenseiten von Totalisierungsversuchen in Theorie und Praxis
  • einen Dialog mit jedem dazu bereiten Vertreter jedes ernsthaften wissenschaftlichen, künstlerischen und spirituellen Paradigmas und jeder Tradition im Geiste der gegenseitigen Bereicherung jenseits steriler konfrontativer Debatten
  • die Solidarität und gegenseitige Unterstützung zwischen seinen Mitgliedern und Partnern, indem es die Komplementarität zwischen ihren einzigartigen Werdegängen, Persönlichkeiten, Kompetenzprofilen und Berufungen katalysiert.


Das Institut für integrale Studien

  • ist undogmatisch, d.h. unabhängig von politischen, wirtschaftlichen und religiösen Institutionen und Ideologien und nicht auf eine einzige Denkschule beschränkt
  • ist eine lernende Organisation, die die Prinzipien des organisationalen und des lebenslangen und lebensumspannenden Lernens ihrer Stakeholder praktisch anwendet, d.h. es strebt eine Organisation an, die in all ihren Aspekten so gestaltet ist, dass sie Rückkopplungsschleifen für integrales Lernen und Transformation innerhalb und über Ebenen (Klein- und Großgruppen, Gemeinschaft und inter-organisatorisch) und Bereiche (Wirtschaft, Politik, Bildung ...) hinweg anregt und integriert;
  • ist einer permanenten kritischen Neubewertung und (falls angemessen) Revision ihrer Ziele, Kernkonzepte, Führungsrollen, Kodizes, Prinzipien, Standards und Verfahren auf der Grundlage eines integral verbesserten partizipatorischen Ansatzes verpflichtet
  • ist grundsätzlich offen für die Integration neuer Interessengruppen, die seiner Vision, seinen Zielen und Anforderungen entsprechen und bereit und in der Lage sind, zu seiner weiteren Entwicklung beizutragen, wobei es darauf achtet, diese Offenheit zu jedem Zeitpunkt mit seinen organisatorischen und gemeinschaftsbildenden Fähigkeiten in Einklang zu bringen
  • verbindet Spielfreude und Ernsthaftigkeit, Flow und gemeinsamen Fokus, individuelle und kollektive Intelligenz
  • setzt integrale Ansätze und Praktiken in seinen eigenen Versammlungen experimentell um.